Die Bewegung
Was Akteure konkret getan haben
Microsoft verstärkt den Ausbau von Rechenzentren, OpenAI weitet seine Präsenz in Unternehmen aus, NVIDIA bringt neue Supercomputing-Plattform auf den Markt
Microsoft machte zwei grosse Schritte, um seine KI-Fähigkeiten zu stärken. Am 22. Juni kündigte das Unternehmen einen neuen Rechenzentrumscampus in Pecos, Texas, an und fügte damit etwa 2 Gigawatt Kapazität hinzu, um die steigende Nachfrage nach KI- und Cloud-Diensten zu decken. Einen Tag zuvor stellten Microsoft und Chevron Pläne für den Bau eines 2,67-Gigawatt-Erdgaskraftwerks vor und sicherten damit im Rahmen einer Vereinbarung über 20 Jahre eigene Energie für Microsofts KI- und Cloud-Rechenzentren. Diese Schritte signalisieren einen starken Anstieg beim Umfang und beim Energiebedarf der KI-Infrastruktur.
OpenAI stärkte sein Angebot für Unternehmen, als Samsung Electronics bestätigte, dass es ChatGPT Enterprise und Codex sowohl für seine Belegschaft in Korea als auch weltweit in seiner Device-eXperience-Division einführt. Parallel dazu baute OpenAI seine Cybersicherheitsplattform Daybreak aus, startete das Cyber Partner Program, aktualisierte Codex Security und stellte GPT-5.5-Cyber am 22. Juni vertrauenswürdigen Verteidigern zur Verfügung.
NVIDIA brachte am 22. Juni die Rack-Scale-Supercomputing-Plattform Vera Rubin auf den Markt und zielt damit darauf ab, für wissenschaftliche Arbeitslasten mehr als 7 Exaflops KI-Leistung bereitzustellen. Die Plattform wurde für anspruchsvolle Forschung entwickelt und integriert neue GPUs, CPUs und Netzwerktechnologien.