Die Richtung

Wohin sich der KI-Wettbewerb bewegt

Der Wettbewerb in der KI entfernt sich von einem einzigen Wettlauf an der Spitze und verlagert sich hin zur Kontrolle des gesamten Wegs vom Modell bis zum ausgerollten Workflow. Dieser Wandel wird dadurch getragen, dass sich Modellanbieter in unterschiedliche Bahnen aufteilen, dass die Einführung in Unternehmen über Implementierungspartner und in bestehende Abläufe eingebettete Aufgaben organisiert wird und dass sich der Wettbewerb um Rechenkapazität von Chips bis zur Cloud ausweitet. Das Besondere im Moment ist, dass sich all diese Ebenen gleichzeitig bewegen, während sich die Regulierung daneben zu einer kurzfristigen Bedingung für den Rollout verhärtet.

Die Bewegung

Was Akteure konkret getan haben

Google stellt Gemini 3.5 Flash vor, Microsoft und EY sagen globale KI-Initiative in Milliardenhöhe zu

In der vergangenen Woche gab es sowohl von Google als auch von Microsoft grosse Schritte im KI-Wettbewerb. An seiner jährlichen I/O-Veranstaltung am 20. Mai stellte Google Gemini 3.5 Flash vor, ein neues auf Geschwindigkeit ausgelegtes Intelligenzmodell, und gab einen Ausblick auf Gemini Omni, das mit Videogenerierung starten wird und mehrere Eingabemodi unterstützt. Diese Produkteinführungen rücken die rasche Weiterentwicklung von KI-Modellen und Googles fortlaufende Investitionen in mehr Geschwindigkeit und Flexibilität ins Zentrum.

Gleichzeitig kündigte Microsoft zusammen mit dem Beratungsriesen EY am 21. Mai eine gemeinsame globale Initiative mit Investitionen von mehr als 1 Milliarde Dollar an. Die Partner wollen Unternehmen dabei helfen, die Einführung von KI auszuweiten, einschliesslich der gemeinsamen Entwicklung branchenspezifischer KI-Lösungen und der Bereitstellung von Microsofts Copilot für alle EY-Mitarbeitenden weltweit. Das unterstreicht Microsofts Fokus darauf, KI tiefer in Unternehmensdienstleistungen und betriebliche Abläufe einzubetten.

Quellen